Der Vortrag bewegt sich im Rahmen einer genetischen Phänomenologie, nach dem die Phänomenalität der Phänomene von der Zugangsart abhängt. In diesem Sinne werden zunächst die Leib- bzw. Körperbegriffe von Descartes, Husserl und Hermann Schmitz vorgestellt. Dann wird die Definition des Referenten eingeführt und erläutert:
Der Leib ist die Natur, die wir selbst sind. Diese Definition gibt den Begriff des Leibes im Sinne von Kierkegaard als einen Existenzbegriff an. Leib zu sein ist eine Existenzform, die sich in der Spannung von Natursein und Selbstsein vollzieht.
MoMo-Vortrag am 06.09.2005