Andreas Jacke

»Die Blondine und das Böse«.
Eine mögliche Ethik der Psychoanalyse

 

Ausgehend von Freuds letzter dualistischer Triebtheorie, die so etwas wie Gut und Böse - nämlich Eros und Thanathos thematisiert, ebenso wie Jaques Lacans Seminar über »Die Ethik der Psychoanalyse« soll der überlegene Standpunkt der Psychoanalyse gegenüber den sinnlosen und hinfälligen »Anbetungen« des Bösen in Literatur und Philosophie eingehend widersprochen werden.

Freud, Lacan und Derrida sollen gegen jene »windigen« Gedankengänge von Foucault, Nietzsche und Baudelaire etc. gestellt werden und eine Ethik vorgeführt werden, die wesentlich erotischer, blonder, wenn man so will einfach weiblicher ist, als die Hochkonjunktur des Bösen in der Welt der Geisterwissenschaften. So wird es auch um die Ethik von Hegel gehen, die er anhand von Antigone entwickelt hat.


MoMo-Vortrag am 17.06.2007



Home