Ludwig Wittgenstein
Ingenieur – Philosoph – Künstler
Symposium, Ausstellung und künstlerisches Veranstaltungsprogramm
anläßlich des 50. Todesjahres von Ludwig Wittgenstein
Ludwig Wittgenstein (aufgenommen von Ben Richards, Swansea 1947)
Ausstellung, künstlerisches Programm und Vortrag
Ausstellung
Montag 01.10. bis Freitag 12.10.2001
Mo.-Fr. 12:00 - 17:00 Uhr
TU Berlin, Archtitekturgebäude, Raum A 060
Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin
(Am Mittwoch 03.10.2001 ist die Austellung geschlossen.)
Künstlerisches Rahmenprogramm
Dienstag 09.10.2001
19.00 Uhr, Botschaft der Republik Österreich, Stauffenbergstraße 1,
Berlin-Tiergarten, Anmeldung erforderlich
Gesandte Dr. Christa
Sauer
Kultur- und Wissenschaftsrätin der Botschaft der Republik Österreich
Matthias Kroß
Wissenschaftlicher Referent am Einstein Forum, Potsdam
Helga de la
Motte-Haber
Professorin für Musikwissenschaft, Technische Universität Berlin
Musik der
Wittgenstein-Zeit
Fred Flindell
Professor em. für Musikwissenschaft, Berlin
Die
erstaunlichen Brüder: Ludwig und Paul Wittgenstein
Sebastian Bluth,
Bariton und Sprecher; Christian Vogel,
Klarinette
Theodor Flindell, Violine; András Vermesy, Klavier
Gesprächskonzert
– Ludwig Wittgenstein und die Musik
Ausstellung
Auf 16 Schautafeln wird Wittgensteins Leben und Werk vorgestellt. Auf fünf Tafeln seine Biographie: Kindheit, Student, Soldat, Fellow, Professor; drei Tafeln sind seinen Arbeiten auf den Gebieten des Ingenieurwesens, der Medizin, der Fotografie und Skulptur sowie im Bereich der Musik gewidmet; acht Tafeln zeigen Wittgensteins Architektur.
Die Tafeln erzählen die jeweiligen Geschichten in Form von Collagen aus Bildern und Texten, zumeist von Wittgenstein selbst, aus seinen Manuskripten, seiner Korrespondenz, seinen eigenen Fotografien etc.. Die Anordnung ist so gewählt, daß der Besucher Wittgenstein und seinem Werk so unmittelbar wie möglich begegnet.
Die Tafeln werden durch die folgenden Objekte, Modelle und Präsentationen ergänzt:
1. Wittgensteins Flugmotor als Funktionsmodell, die Patentschrift zum Motor von 1911 sowie ein Video zur Weiterentwicklung des Motors durch den Österreicher, Baron Friedrich von Doblhoff.
2. Maßstabsmodell vom Haus, das Wittgenstein zwischen 1926 und 1928 für seine Schwester Margarete Stonborough in Wien baute.
3. Mädchenkopf (Bronze), von Wittgenstein während des Hausbaus modelliert im Atelier seines Freundes, des Bildhauers Michael Drobil.
4. Eine Ausstellung zu Wittgensteins photographischen Arbeiten und von seinem Photo-Buch.
5. Funktionsmodell einer Apparatur zur kontinuierlichen Pulsmessung, die Wittgenstein während des Zweiten Weltkriegs entwickelte.
6. Wittgensteins Manuskripte und die Wiener Ausgabe. Eine Computer-Demonstration der Editionsmethode.