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Ingeborg Breuer, Peter Leusch u. Dieter Mersch Welten im Kopf. Profile der Gegenwartsphilosophie Band 2: Frankreich/Italien Rotbuch Nr. 1046 |
Kurztext
Der vorliegende zweite Band der Profile der Gegenwartsphilosophie befaßt sich dem gegenwärtigen französischen und dem italienischen Denken. Die Autoren, die wir darin vorstellen, haben die aktuelle philosophische Diskussion entscheidend mitgeprägt. Die meisten gehören der Zwischenkriegsgeneration an – nur Emmanuel Lévinas, Claude Lévi-Strauss und Emile Cioran, der 1995 starb, sind vor dem Ersten Weltkrieg geboren, also Altersgenossen Jean-Paul Sartres und Maurice Merleau-Pontys. Michel Foucault haben wir in diese Auswahl hineingenommen, auch wenn sein Tod schon über zehn Jahre zurückliegt, weil er in Frankreich nicht nur mit seinem Werk, sondern auch mit seiner intellektuellen Persönlichkeit in außerordentlicher Weise weiterwirkt, wie gegenwärtig die große Zahl biographischer Arbeiten belegt.
Den Streifzug durch das französische Denken der Gegenwart mit einem Abstecher ins italienische zu verbinden, schien uns in doppelter Hinsicht bereichernd: zum einen wird die Wirkung der französischen Philosophie nach Italien hinein deutlich – Postmodernismus bei Gianni Vattimo –, zum anderen werden aber auch kritische Kommentare, Korrekturen und Antworten auf die französische Rationalitätskritik sichtbar, sei es von seiten der Hermeneutik, oder sei es – wie bei Eco – durch Rekurs auf die pragmatische Semiotik von Charles Sanders Peirce.
Die Grundlage für viele dieser philosophischen Profile bilden Rundfunkfeatures, die wir für das Deutschlandradio Köln geschrieben haben, und die dort ausgestrahlt worden sind. Insofern gilt unser besonderer Dank Hildegard Krei, die mit ihrem Interesse an unseren Features auch das Zustandekommen dieses Bandes unterstützte.
Inhalt
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Vorbemerkung |
7 |
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Einleitung: Vive la différence. Streifzug durch die französische Gegenwartsphilosophie mit Abstecher nach Italien |
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Der
Triumph der Zeichen über das Reale. |
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Gedanken,
bitter wie Zähren. |
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Fluchtlinien
aufspüren. |
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Private
Witze oder das Spiel der Différance. |
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Ariadne
im Labyrinth der Zeichen. |
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Auf
dem Weg zu einer Ethik der Lebenskunst. |
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Vom
Antitotalitarismus zur »Ethik der Ersten Hilfe«. |
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Die
Pforten der Hölle verbarrikadieren. |
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Ein
Denken, das nicht recht haben will. |
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So
tun, als ob die Dinge einen Sinn hätten. |
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Von
einem Rätsel wachgehalten. |
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Nach
dem Ende der großen Erzählungen. |
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Unterwegs
nach Nirgendwo. |
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Geschwindigkeit ist Gewalt. |
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Auswahlbibliographie |
233 |