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Ingeborg Breuer, Peter Leusch u. Dieter Mersch

Welten im Kopf. Profile der Gegenwartsphilosophie

Band 3: England/USA

Rotbuch Nr. 1047
Hamburg: Rotbuch Verlag 1996, 220 S.
ISBN 3-88022-369-6
10,20 EUR

 

Band 1: Deutschland

Band 2: Frankreich/Italien

Kurztext

Dies ist der dritte Band der Profile der Gegenwartsphilosophie, der sich mit dem angelsächsischen Denken befaßt. Wir stellen darin Autoren vor, die bis in unsere Zeit hinein ihre Wirkung entfalten, bzw. die aktuelle philosophische Diskussion entscheidend prägen. Karl R. Popper sowie Paul Feyerabend sind beide gebürtige Wiener, lebten und lehrten jedoch die meiste Zeit in England und Amerika. Darüber hinaus gehören sie mit ihrem Denken in die – im Falle Feyerabends freilich kritisch-zersetzenden – Argumentationszusammenhänge der analytischen Philosophie, die zwar im deutschsprachigen Raum ihren Ausgang nahm, jedoch im angelsächsischen Sprachraum zu ihrer Entfaltung kam. Stephen Hawking ist Physiker, begibt sich aber mit seiner Kosmologie in einen Raum wissenschaftlicher Spekulation, der ebensogut zu mathematisch-naturwissenschaftlichen wie auch zu philosophischen Fragestellungen Anlaß gibt.

Die Grundlage für viele dieser philosophischen Profile bilden Rundfunkfeatures, die wir für das Deutschlandradio Köln geschrieben haben und die dort ausgestrahlt worden sind. Insofern gilt unser besonderer Dank Hildegard Krei, die mit ihrem Interesse an unseren Features auch das Zustandekommen dieses Bandes unterstützte.

Inhalt

Vorbemerkung

7

Einleitung: Denken in Bewegung

9

Im Labyrinth der Interpretation.
Das Davidson-Programm


25

»Anything goes«. Paul Feyerabends
pragmatisch-anarchistische Wissenschafts- und Kulturkritik



39

Die verschwundenen Würfel Gottes.
Die Kosmologie Stephen W. Hawkings


53

Theorien, nicht Menschen sterben lassen.
Sir Karl Raimund Poppers
Philosophie der Falsifikation



67

Wie realistisch kann der Realismus sein?
Hilary Putnams Gratwanderung zwischen
Metaphysik und Skeptizismus



81

Die verschwommenen Ränder des Wissens
und der Welt. Willard van Orman Quines
empiristischer Relativismus



93

Liberalismus und Gerechtigkeit. John Rawls’ Neubegründung der politischen Philosophie


109

Grundlose Demokratie.
Die liberale Ironie des Richard Rorty


119

»Der Mensch ist ein tolerantes und schöpferisches Tier.« Ein Gespräch mit Richard Rorty


133

Was ich meine, kann ich ausdrücken.
Sprach- und Geistphilosophie bei John R. Searle


141

Syntax ist nicht Semantik.
Ein Gespräch mit John R. Searle


155

Architektur der Unvollständigkeit.
Richard Sennetts Entwurf einer postmodernen Ethik


159

Von der Unbehaustheit unserer Körper.
Ein Gespräch mit Richard Sennett


173

Rückgang zu den Quellen.
Charles Taylors Arbeiten
gegen den Gedächtnisschwund der Moderne



181

Differenz und Solidarität. Michael Walzers
kommunitaristische Korrekturen
des Liberalismus



203

Auswahlbibliographie

215

 

Band 1: Deutschland

Band 2: Frankreich/Italien



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