Michaela Ott

Essayfilmen heißt leben lernen.
Zu weiblichen Artikulationen in dieser filmischen Ausdrucksform

 

 

Essayfilme, so alt wie die Filmgeschichte, sind filmische Recherchen zu politisch-philosophischen Fragestellungen, die die Wahl der eigenen Ausdrucksmittel in ihre kritische Reflexion miteinbeziehen. Auffällig in der Gegenwart ist der Griff zahlreicher Filmemacherinnen nach dieser filmischen Ausdrucksform.

Interessant daran ist vor allem, dass die weiblichen Essayfilme, ausgehend von der Thematisierung der eigenen biographischen Situation, symbolische Unterrepräsentationen von Minoritäten zum Thema machen und diese durch experimentelle Filmsprachen zu kompensieren suchen. Anhand der Filme von Trin T. Min-ha, Hito Steyerl, Angela Melitopoulos und Susan Korda sollen solch ästhetisch-politische Strategien vorgestellt werden.


MoMo-Vortrag am 30.03.2008



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