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Tasos Zembylas: Künstlerisches Schaffen als Praxis.

Praxeologische Fragenstellungen für die Ästhetik.

MoMo-Veranstaltung am 18.09.2010, 16.00 Uhr


Prof. Tasos Zembylas, Wien

Pierre Bourdieu ('Die Regeln der Kunst') und Howard Becker ('Art Worlds') haben für die kunstsoziologische Forschung zwei verschiedenen praxeologischen Zugänge exemplarisch aufgezeigt. Auch Michael Baxandall ('Patterns of Intention') hat einen ähnlichen Beitrag für die kunsthistorische Forschung geleistet, indem er eine besondere Sensibilität für die materiellen Bedingungen architektonischer Innovationen vorwies. Die Praxis also, das Tun und Lassen der KünstlerInnen ernst zu nehmen, impliziert eine notwendige Verschiebung der Aufmerksamkeit der Forschung: vom Werk zum (Arbeits-)Prozess hin. Mein Vortrag will die philosophische Bedeutung der praxeologischen Wendung diskutieren und versuchen einzelne, genuine Themen der Philosophie aufzugreifen, um Perspektiven der philosophischen Forschung zu erorten.

(Tasos Zembylas ist Professor für Kulturbetriebslehre an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Siehe auch: Tasos Zembylas)

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