Moralphilosophie als Kampfkunst - auch für den Ernstfall

Datum:

Ort: Café Neffes, Postdamer Str. 131, 10783 Berlin

Die Pflicht ruft...
Von Aristoteles bis Kant: Moral als Pflicht und Tugend

Paul Gregory möchte zwei Programme für MoMo-Veranstaltungen vorschlagen, die auf eine Öffnung nach philosophisch eher ungeschulten Besuchern gerichtet sein sollten. Dazu möchte er an diesem Abend zunächst den philosophisch Geschulten und "alten" MoMo-manen seine Konzepte vorstellen und zeigen, dass es um intellektuell anspruchsvolle Aufgaben geht, die gesellschaftlich wichtig sind und die am besten von Philosophen entwickelt werden sollten. Dazu möchte er den Einen oder den Anderen als Mitwirkende an den Projekten gewinnen.

Bei dem einen Projekt handelt es sich um die Vermittlung eines Ethikkonzeptes, das sich gegen das Moralisieren, gängige Vorstellungen und Regeldenken stemmt und dabei den Besuchern eine handfeste Hilfe bietet, aber eben ohne sie zu bevormunden. Dazu will er ein ausgereiftes Modell vorführen, das vor allem Unterscheidungen hervorhebt und vor allzuleichten Verallgemeinerungen warnt.

Das andere Projekt wäre eine Reihe von Podiumsdiskussionen, bei denen es um das Denken zeitgenössischer Philosophen, Soziologen und dergleichen geht, die gerade im Gespräch sind oder sonst in der Öffentlichkeit öfters erwähnt werden. So sollten Besucher erfahren, wie ein Kenner von Habermas / Badiou / Sloterdyk oder Zizek auf kritische Fragen eingeht, nachdem er dessen Denken allgemeinverständlich kurz vorgestellt hat.

Präzisierungen erfolgen eben an dem Veranstaltungsabend.

Paul Gregory bei MoMo

Zum Vortragenden: Paul Gregory ist in London und Suffolk aufgewachsen. Erster Deutschunterricht mit 13 Jahren. Studium Anfang der siebziger Jahre vorwiegend der Philosophie an der University of Kent at Canterbury. Seither in der Bundesrepublik, seit 30 Jahren mit Beruf freier Wirtschaftsübersetzer zuerst in Hamburg und seit 2000 in Berlin. Veröffentlichungen (mitunter in deutscher Übersetzung) vorwiegend über Paarbeziehungen, Liebe & Freundschaft sowie Sexualität. Engagement seit 1990 in der sogenannten Wirtschaftethik (stolz mit Ausschluss 2013 aus dem von ihm mitbegründeten Verein DNWE!). Mehrere Jahre lang Führung von Philosophieveranstaltungen für die Öffentlichkeit in Berlin Mitte. Schwerpunkt heute: Ethik, das Spannungsfeld zwischen Ethik und Politik sowie ein alternatives Konzept der Demokratie. Philosophisch beeinflusst vor allem von Wittgenstein, Nietzsche, Georges Bataille, und Kant. Zeitgenössisches Vorbild: Mary Midgley. Führung mehrerer umfangreicher Websites, darunter: 

www.thinking-for-clarity.de

www.KlasseVerantwortung.de

www.FuzzyDemocracy.eu 

www.contra-dnwe.de

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