Die Geburt des Spree-Athens Berlin aus dem Geist des deutschen Idealismus (Maurice Schuhmann)

Datum: 21.02.2022 (20:00:00–22:00:00)

Ort: Virtuelle Veranstaltung via Zoom

Vortrag und Diskussion

 

Berlin: Die Spree vor dem Berliner Dom

Es war einmal vor langer Zeit ein Hegel und ein Schopenhauer und ein Schelling und...

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Berlin – nicht zuletzt auf Grund der neugegründeten, heutigen Humboldt Universität – zu einem regelrechten Spree-Athen. Gegen den Willen der Berliner Bevölkerung und trotz einer Reihe von Absagen bekannter Wissenschaftler wie z.B. des Mathematikers Carl Friedrich Gauss gelang der preußischen Metropole der Aufstieg zu einer Stadt, die Intellektuelle aus aller Welt anzog. Dies hatte nicht zuletzt mit dem Einfluss bedeutender Vertreter des deutschen Idealismus wie Johann Gottlieb Fichte oder G. W. F. Hegel zu tun, die in der Stadt lebten und wirkten.

Maurice Schuhmann stellt die Bedeutung des deutschen Idealismus – anhand ausgewählter Vertreter – für die Entstehung jenes besonderen Klimas dar, welches das fruchtbare Fundament dieser Entwicklung bildete. Dabei wird auch die Bedeutung der Salonkultur berücksichtigt, die diese wichtige Orte des Wirkens und des geistigen Austausches boten.

Der Vortrag kann hier auf YouTube nachgehört werden.

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Zum Vortragenden:

Dr. Maurice Schuhmann

Dr. Maurice Schuhmann ist promovierter Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt auf politischer Philosophie und Ideengeschichte, Lehrbeauftragter an diversen Hochschulen sowie Autor des philosophiegeschichtlichen Städteführers „Geistreiches Berlin und Potsdam“ (Bäßler Verlag Berlin 2021). Seit 2016 leitet er diverse Philosophische Cafés in Berlin und Brandenburg – u.a. in der Novilla (Schöneweide), dem Stadtteilzentrum Lankwitz und der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen. Seine Forschungsschwerpunkte sind französischsprachige Aufklärung, Ideengeschichte des Frühsozialismus / Anarchismus sowie Junghegelianismus.

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