Vergangene Veranstaltungen bei MoMo

MoMo hat bereits eine lange Geschichte. Die Einträge mit rotem Titel betreffen kommenden Veranstaltungen, darunter folgen die früheren Vorträge und Veranstaltungen:

James Joyce und die Philosophie. Eine philosophische Einführung in "Finnegans Wake"

08.07.2007

20:00:00 - 23:00:00

(Ein Vortrag von Martin Rodden.)

»[...] by the light of philophosy, (and may she never folsage us!) things will begin to clear up a bit one way or another within the next quarrel of an hour [...]« (Finnegans Wake, 119.)

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»Die Blondine und das Böse«. Eine mögliche Ethik der Psychoanalyse

17.06.2007

20:00:00 - 23:00:00

Ein Vortrag von Andreas Jacke.

Ausgehend von Freuds letzter dualistischer Triebtheorie, die so etwas wie Gut und Böse - nämlich Eros und Thanathos thematisiert, ebenso wie Jaques Lacans Seminar über »Die Ethik der Psychoanalyse« soll der überlegene Standpunkt der Psychoanalyse gegenüber den sinnlosen und hinfälligen »Anbetungen« des Bösen in Literatur und Philosophie eingehend widersprochen werden.

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Der Traum vom neuen Ich. Konzepte dynamischer Identität nach Charles Taylor

18.03.2007

20:00:00 - 23:00:00

Ein Vortrag von Wolfgang Sohst.

In seinem monumentalen Werk Die Quellen des Selbst (1996/i.O. 1989) unternahm Charles Taylor den Versuch, die Geschichte der personalen Identität oder des Selbst in der abendländischen Kultur als das Wechselspiel von Individuum und Gesellschaft auf der Grundlage des jeweils allgemein vorgegebenen moralischen Verhältnisses eines Individuums zum Ganzen darzustellen. Das sogenannte Selbst ist nach Taylor also im Kern ein moralisch verfasstes Selbst; dies jedoch nicht im Sinne eines beengten, von moralischen Vorschriften gefesselten Individuums, sondern im Sinne eines Menschen, der von sich selbst aufrichtig in seiner jeweiligen Epoche sagen kann: Ich bin ein guter Mensch.

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Akrasia und Unvermögen. Zur Struktur rationaler Handlungsfähigkeit

25.02.2007

20:00:00 - 23:00:00

Ein Vortrag von Dirk Setton.

Der Begriff des Unvermögens wird gemeinhin als Privation verstanden: Er beschreibt ein mangelhaftes Können, das Fehlleistungen oder irrationales Handeln erklären kann. Diese Auffassung setzt voraus, dass die Vorstellung eines Unvermögens ein abgeleiteter Begriff ist, der auf den vollen Begriff eines Vermögens verwiesen bleibt. Der volle Begriff eines Vermögens wird dabei durch diejenigen Akte bestimmt, in denen es sich auf erfolgreiche Weise aktualisiert.

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Topologien. Räumlichkeit in der Phänomenologie

14.01.2007

20:00:00 - 23:00:00

Ein Vortrag von Stephan Günzel.

Vorgestellt wird die Textsammlung Raumtheorie (stw 1800), welche klassische Texte aus Philosophie und Kulturwissenschaften aus sechs Bereichen versammelt: Metaphysik, Phänomenologie, Medientheorie, Soziologie, Geographie, und Ästhetik. Näher vorgestellt wird der Bereich »Phänomenologie« anhand der Einleitung zu den Texten von Kurt Lewin, Martin Heidegger, Edmund Husserl, Gaston Bachelard und Maurice Merleau-Ponty.

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Der postmoderne Teufel

Ein Vortrag von Helmut Fallschessel.

Nach einer Recherche zur Biographie des Teufels – wo kommt er her? wann und warum entsteht er? wozu wird er gebraucht? warum hat ihn die Aufklärung nicht wirklich erledigt? – werde ich mich seinen (post)modernen Gestalten widmen.

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Aus der Übersetzerwerkstatt. Georges Didi-Hubermans Ninfa moderna.

Ein Vortrag von Michaela Ott.

Vorgestellt wird ein Essay von Georges Didi-Huberman unter dem Titel Ninfa moderna: Angeregt durch Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas zeichnet der Autor die Entwicklung einer Bildfigur von der Renaissance bis in die Gegenwart nach, die, wie der Untertitel besagt, als »Fall des Faltenwurfs« zusammengefasst werden kann.

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»More topologico demonstriert«. Raumdenken bei Michel Serres, 1974/75

Ein Vortrag von Peter Bexte.

Mit dem »topological turn« ist ein alter, ein fast schon vergessener Bekannter zurückgekehrt, doch scheint man seine Wiederkehr bislang wenig beachtet zu haben. Fast unbemerkt steht er »im Raum« – der Strukturalismus. Nach langen Jahren poststrukturalistischer Debatten hatte man wohl glauben mögen, dass alles Strukturale sich ins Rhizomatische verwandelt habe und sozusagen in den Wucherungen seiner selbst verschwunden sei. Wer aber heute und in den Humanwissenschaften »Topologie« sagt, gerät unweigerlich an Denkformen, wie sie im französischen Strukturalismus bereits erprobt wurden.

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Petra Schmidt-Wiborg: Vernunftkritik in Hannah Arendts Vita activa

Ein Vortrag von Petra Schmidt-Wiborg.

Mein Vortrag entfaltet die These, dass Arendts Beschreibungen der modernen Gesellschaft in Vita activa als eine Kritik an lebensweltlichen Strukturen zu verstehen sind, die sich der menschlichen Vernunft in ihrer modernen Gestalt verdanken. Da Arendt diese lebensweltlichen Strukturen im Rückgriff auf den Begriff des Handelns kritisiert, sind ihre Analysen im Sinne einer Vernunftkritik zu lesen.

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