Vergangene Veranstaltungen bei MoMo

MoMo hat bereits eine lange Geschichte. Die Einträge mit rotem Titel betreffen kommenden Veranstaltungen, darunter folgen die früheren Vorträge und Veranstaltungen:

Der postmoderne Teufel

Ein Vortrag von Helmut Fallschessel.

Nach einer Recherche zur Biographie des Teufels – wo kommt er her? wann und warum entsteht er? wozu wird er gebraucht? warum hat ihn die Aufklärung nicht wirklich erledigt? – werde ich mich seinen (post)modernen Gestalten widmen.

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Aus der Übersetzerwerkstatt. Georges Didi-Hubermans Ninfa moderna.

Ein Vortrag von Michaela Ott.

Vorgestellt wird ein Essay von Georges Didi-Huberman unter dem Titel Ninfa moderna: Angeregt durch Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas zeichnet der Autor die Entwicklung einer Bildfigur von der Renaissance bis in die Gegenwart nach, die, wie der Untertitel besagt, als »Fall des Faltenwurfs« zusammengefasst werden kann.

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»More topologico demonstriert«. Raumdenken bei Michel Serres, 1974/75

Ein Vortrag von Peter Bexte.

Mit dem »topological turn« ist ein alter, ein fast schon vergessener Bekannter zurückgekehrt, doch scheint man seine Wiederkehr bislang wenig beachtet zu haben. Fast unbemerkt steht er »im Raum« – der Strukturalismus. Nach langen Jahren poststrukturalistischer Debatten hatte man wohl glauben mögen, dass alles Strukturale sich ins Rhizomatische verwandelt habe und sozusagen in den Wucherungen seiner selbst verschwunden sei. Wer aber heute und in den Humanwissenschaften »Topologie« sagt, gerät unweigerlich an Denkformen, wie sie im französischen Strukturalismus bereits erprobt wurden.

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Petra Schmidt-Wiborg: Vernunftkritik in Hannah Arendts Vita activa

Ein Vortrag von Petra Schmidt-Wiborg.

Mein Vortrag entfaltet die These, dass Arendts Beschreibungen der modernen Gesellschaft in Vita activa als eine Kritik an lebensweltlichen Strukturen zu verstehen sind, die sich der menschlichen Vernunft in ihrer modernen Gestalt verdanken. Da Arendt diese lebensweltlichen Strukturen im Rückgriff auf den Begriff des Handelns kritisiert, sind ihre Analysen im Sinne einer Vernunftkritik zu lesen.

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