Vergangene Veranstaltungen bei MoMo

MoMo hat bereits eine lange Geschichte. Die Einträge mit rotem Titel betreffen kommenden Veranstaltungen, darunter folgen die früheren Vorträge und Veranstaltungen:

Leibliche Resonanz. Über Neue Phänomenologie und Tanz.

18.01.2009

20:00:00 - 23:00:00

In meinem Vortrag möchte ich ausgehend von der Neuen Phänomenologie von Hermann Schmitz und ihrem ›Alphabet der Leiblichkeit‹ versuchen, 1. an Hand von Beispielen aus dem Bereich des Tanzes (und anderer Körperpraktiken) das Phänomen der ›leiblichen Resonanz‹ zu erläutern, mit dem sich das »spürende Verstehen« zwischen Publikum und Tänzern – aber auch der Tänzer untereinander – besser als in ›objektivistischen‹ oder ›subjektivistischen‹ Ansätzen erklären lässt.

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Grenze und Norm. Lebendiges Wissen vom Leben bei Helmuth Plessner und Georges Canguilhem

14.12.2008

20:00:00 - 23:00:00

 

Eine gegenwärtige philosophische Kritik der Lebenswissenschaften kommt kaum an den Namen und den Werken von Helmuth Plessner (1892-1985) und Georges Canguilhem (1905-1995) vorbei. In ihren jeweiligen nationalen Traditionen gelten diese beiden Autoren als Denker, die dem Begriff des Lebens einen eminenten Platz eingeräumt, zugleich aber vitalistische Erbschaften (Bergson, Driesch) überwunden haben. (Ein Vortrag von Thomas Ebke.)

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Spiel/Zeug. Eine Archäologie des homo ludens

23.11.2008

20:00:00 - 23:00:00

Das Spielzeug ist nicht das Ding der Philosophen, es ist ein objet maudit der Philosophie. Der abgründig unzweckmäßige Gebrauch, den das Kind regelmäßig von ganz normalen Alltagsdingen macht, treibt dem Zweckrationalisten den Schweiß auf die Stirn. Zwischen zweckentfremdetem Alltagsding und interesselosem Kunstwerk, liegt das Spielzeug näher an magischen und fetischistischen Praktiken als an der entzauberten Funktion des Dings. (Ein Vortrag von Knut Ebeling.)

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Regelmäßige Begegnungen. Grundzüge einer Phänomenologie des Filmschauspielers

26.10.2008

20:00:00 - 23:00:00

Bereits Siegfried Kracauer betont die Fähigkeit des Kinos, »das Bewußtsein des Zuschauers über die eigene Physiognomie und die eigenen Sinne anzuregen« und vergißt nicht, als einer unter wenigen Denkern, den Filmschauspieler in seine Theorie des Films miteinzubeziehen: »Was der Schauspieler zu vermitteln sucht – die physische Existenz einer Person – ist in überwältigendem Maße auf der Leinwand gegenwärtig« (Siegfried Kracauer, Theorie des Films. Zur Errettung der äußeren Wirklichkeit [1960], Frankfurt/M. 1985, 137). (Ein Vortrag von Jörg Sternagel.)

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Erinnerte Schleifung – geschleifte Erinnerung.

28.09.2008

20:00:00 - 23:00:00

Die ›memoriale Topologie‹, die Frage also nach der Raum-Struktur kultureller Erinnerung, ist schon seit längerer Zeit ein zentrales Thema in der internationalen kulturwissenschaftlichen Theorie und Praxis. Der heutige Begriff ›Erinnerungsort‹ geht wesentlich auf Pierre Noras metahistorisches Werk Les lieux de mémoire (1984-1992) zurück. Er existiert inzwischen in verschiedenen Sprachen und wird in sehr heterogenen kulturellen Kontexten verwendet, wo er jeweils spezifische Wirkungen entfaltet hat. (Ein Vortrag von Susanne Klengel und Andreas Gipper.)

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Philosophen im Weltall. Reflexionen auf die Technik im Jahrzehnt der Raumfahrt.

27.07.2008

20:00:00 - 23:00:00

Die sechziger Jahre waren das Jahrzehnt der Raumfahrt. Eingeläutet wurde es mit dem Start des Sputnik 1957, zu seinem Höhe- und gleichzeitig auch Endpunkt kam es mit der Mondlandung 1969. Nie zuvor und nie wieder danach fand der Weltraum eine so große Resonanz im öffentlichen Bewusstsein hier auf Erden wie zu dieser Zeit. Astro- wie auch Kosmonauten waren Helden, deren Namen jedes Kind kannte und die von einer speziellen populären Literatur gefeiert wurden. Nach Apollo 11 wurde der Weltraumverkehr – obwohl oder besser: weil er de facto noch zunahm – schnell Routine. Hinzu kam mit den siebziger Jahren eine schnell wachsende Technikskepsis. (Ein Vortrag von Rüdiger Zill.)

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Gedächtnis-Spielräume. Erinnern im Film als Konstruktion und Erfahrung im Raum

22.06.2008

20:00:00 - 23:00:00

Räume sind Schauplätze und als solche gleichermaßen Gegenstand wie Rahmen (und Rahmung) unserer Erinnerung. Der Kinoraum ist ein Schauplatz, an dem sich weitere Schauplätze, Aussichtsräume öffnen und somit auch Erinnerung gestiftet bzw. gebahnt wird. Es sind nicht nur Bilder von Räumen, Raumbilder, die uns im Kino vor Augen geführt werden, sondern gleichermaßen bewegliche Bildräume, die wir bewohnen können, die aber auch uns bewohnen. »Der filmische Raum ist die Wandelbarkeit des Raums selbst«, stellt Lorenz Engell – anknüpfend an Gilles Deleuze – fest. (Ein Vortrag von Matthias Wittmann.)

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Book release party: "Die Figur des Neuen"

08.06.2008

20:00:00 - 23:00:00

Endlich ist es soweit: MoMo bringt mit dem Band 1 der MoMo Berlin - Philosophische KonTexte (bei xenomoi, Berlin) seine erste, eigene, wirklich gedruckte und ziemlich umfangreiche Publikation heraus. Der Band heißt: Die Figur des Neuen (hg. v. Wolfgang Sohst).

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Was der Fall sein kann. Dendrologische Betrachtungen

25.05.2008

20:00:00 - 23:00:00

Erkenntnis und Illusion sind intern miteinander verknüpft, aber auch strikt unterschieden. Illusion setzt bei dem ein, was der Fall sein kann, Erkenntnis konstatiert, was der Fall (gewesen) ist. Erkenntnis kommt also nach dem Fall, Illusion geht ihm voraus. (Ein Vortrag von Matthias Kroß.)

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Essayfilmen heißt leben lernen. Zu weiblichen Artikulationen in dieser filmischen Ausdrucksform

30.03.2008

20:00:00 - 23:00:00

Ein Vortrag von Michaela Ott.

Essayfilme, so alt wie die Filmgeschichte, sind filmische Recherchen zu politisch-philosophischen Fragestellungen, die die Wahl der eigenen Ausdrucksmittel in ihre kritische Reflexion miteinbeziehen. Auffällig in der Gegenwart ist der Griff zahlreicher Filmemacherinnen nach dieser filmischen Ausdrucksform.

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