Vergangene Veranstaltungen bei MoMo

MoMo hat bereits eine lange Geschichte. Die Einträge mit rotem Titel betreffen kommenden Veranstaltungen, darunter folgen die früheren Vorträge und Veranstaltungen:

Eine seltsame Frage: Gibt es eine "Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen"?

20.02.2011

20:00:00 - 23:00:00

Das deutsche Bundesverfassungsgericht nennt im Tenor seines kürzlich veröffentlichten, sog. "Gentechnik-Urteils" vom 24. November 2010 (1 BvF 2/05, 1. Senat) ausdrücklich die "Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen" als Kriterium für das verfassungsgemäße Verhalten des Gesetzgebers in Fragen der genetischen Manipulation von Lebewesen und Pflanzen.

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Moderne Katastrophenfaszination - Psychologische, kulturgeschichtliche und modernitätstheoretische Annäherungen

21.11.2010

20:00:00 - 23:00:00

Was aber macht Katastrophen eigentlich so faszinierend? Wieso ist ihrem Schrecken oft ein seltsames Moment von Erwartung beigemischt? Und wieso scheint die Katastrophenfaszination in unserer (vermeintlich) säkularisierten Moderne eher stärker zu werden?

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Das Projekt "Η ΝΕΑ ΠΟΛY"

Rainer E. Zimmermann stellt das Projekt "Die neue Stadt" vor: Die Grundidee geht auf einen kurzen Beitrag Richard Sennetts zurück, den er im Jahr 1999 für den Sammelband „The Urban Moment“, herausgegeben von Robert Beauregard und Sophie Body-Gendrot, zur Verfügung stellte.

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Künstlerisches Schaffen als Praxis

Vortragender: Tasos Zembylas, Wien.

Die Praxis, das Tun und Lassen der KünstlerInnen ernst zu nehmen, impliziert eine notwendige Verschiebung der Aufmerksamkeit der Forschung: vom Werk zum (Arbeits-)Prozess hin. Mein Vortrag will die philosophische Bedeutung der praxeologischen Wendung diskutieren und versuchen einzelne, genuine Themen der Philosophie aufzugreifen, um Perspektiven der philosophischen Forschung zu erorten.

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Zur anthropologischen Idee des menschlichen 'Selbstüberstiegs'

Ein Vortrag von Michela Ott zur anthropologischen Idee des menschlichen 'Selbstüberstiegs'.

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Wie das 18. Jahrhundert gern übersetzt hätte

Das Problem bei philosophischen Texten ist , dass ihre Autoren in der Regel meinen, es käme auf jedes Wort an.
Die entsprechenden Fragen haben sich Übersetzer und Philosophen auch im 18. Jahrhundert gestellt, und welche Antworten sie gegeben haben, davon wird in diesem Vortrag die Rede sein.

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Die zwei Wege der Philosophie.

Bereits seit geraumer Zeit erhebt sich die Klage über den Niedergang der philosophisch-intellektuellen Geisteskultur in Deutschland. Gegenwärtig sei ein »Niedergang der Vernunft« (J. Jung, 1997) zu beobachten, wenn nicht gar ihre »Zerstörung« (G. Lukács, bereits 1953), zumindest aber ist von einer »Krise der Vernunft« die Rede, die für die »Krise der Gegenwart« (V. Hösle, 1990) verantwortlich sei. »Danken die Denker ab?«, fragte 1995 die Zeitschrift Information Philosophie (4/1995), und mehr als zehn Jahre später konstatiert der Spiegel: »Deutschland, keine Denker« (42/2008).

In meinem gegenwärtigen Buchprojekt, das im Rahmen vom MoMo vorgestellt werden soll, plädiere ich für eine Philosophie der zwei Wege, die letztlich doch nur einer sind: die gegenseitige Abhängigkeit von universitärer Lehrphilosophie und außeruniversitärer Welt- und Lebensphilosophie.

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Ver- und Lebensläufe von Gedanken

In seinem Vortrag möchte Wladimir Velminski den Topos der kommunizierenden Erfindungskunst diskutieren, den die wissenschaftliche und vor allem literarische Narrative und Ikonographie von Gehirnen, Gedanken und Gefühlen in der sowjetischen Avantgarde beherrschte. Dabei wird es allerdings nicht um die zweifellos wichtige Frage der Willensfreiheit gehen, die in jüngster Zeit einmal mehr für hitzige Debatten gesorgt hat und es immer noch tut (man denke nur an die zahlreiche Publikationen von Singer und Roth).

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